Neue SEPA-Formate ab November 2026: Was sich für SAP Business One Nutzer ändert

Aktualisierung
Ab dem 15. November 2026 ändern sich die Anforderungen im Zahlungsverkehr. Unternehmen, die Zahlungen direkt aus SAP Business One übermitteln, sollten deshalb rechtzeitig prüfen, welche Formate aktuell verwendet werden. Betroffen sind unter anderem SEPA-Überweisungen, die von pain.001.001.03 auf pain.001.001.09 umgestellt werden und SEPA-Lastschriften, bei denen pain.008.001.02 durch pain.008.001.08 ersetzt wird. Auch das bisherige DTAZV-Format für Auslandsüberweisungen läuft aus und wird durch ISO-20022-konforme XML-Formate ausgetauscht. Zudem werden strukturierte Adressdaten für die Bankübermittlung verpflichtend. Die neuen Formatvorlagen wurden mit dem SAP Business One Feature Pack 2608 bereitgestellt.
Was müssen Unternehmen jetzt tun?
Unternehmen, die in SAP Business One Zahlungsdateien für Überweisungen, Lastschriften oder Auslandszahlungen erzeugen, sollten frühzeitig prüfen, welche Formatvorlagen dabei aktuell im Einsatz sind. Auch angebundene Bankprozesse sollten dabei berücksichtigt werden. Falls Anpassungen erforderlich sind, bleibt so ausreichend Zeit für Tests und eine geordnete Umstellung.
Die Umstellung sollte rechtzeitig vorbereitet werden. Auch Zahlungsaufträge, die bereits vor dem 15. November 2026 eingereicht wurden, können betroffen sein, sofern ihre Ausführung oder Fälligkeit erst am Stichtag oder danach liegt.
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