Nahtlose Integration: So schließt ein Industrieunternehmen die Lücke zwischen Maschinensteuerung und SAP Business One
Transparenz bei raschem Wachstum
Ein schnell wachsender Hersteller aus der Industrie hat die Lücke zwischen seiner lokalen Maschinensteuerung und seinem ERP-System geschlossen. Durch die enge Kooperation der SIGMA Software und Consulting mit der SIGMA Enterprise Solutions fließen Produktionsdaten nun in Echtzeit ins SAP Business One Cloudsystem.
Seit einigen Jahren ist das Unternehmen international am Markt aktiv. Mit dem raschen Wachstum stieg auch die Komplexität der Produktionsabläufe. Bisher bestand das Risiko, dass Daten an der Maschine gesammelt wurden, aber nicht automatisch im ERP-System ankamen. Ziel des Projekts war es daher, die lokale Steuerungsebene (SPS-Maschinen) direkt mit SAP Business One zu verbinden, um Medienbrüche zu eliminieren und verlässliche Daten bereitzustellen.
Die Lösung: GRAIDWARE® als Brücke zwischen Maschine und SAP Business One
Direkte Interaktion am Arbeitsplatz
Die manuelle Datenerfassung am PC entfällt komplett. Stattdessen bestätigt der Bediener alle relevanten Aktionen direkt am Maschinenpanel. Damit diese Informationen sofort und lückenlos in SAP Business One ankommen, sorgt die GRAIDWARE®-Middleware als zentrale Schnittstelle für den Datentransfer. Das OPC UA-Protokoll und ein zentraler Controller gewährleisten im Hintergrund eine stabile und schnelle Verbindung zwischen Maschine und System.
Das Ergebnis für den Mitarbeiter:
- Kein Wechseln der Bildschirme: Meldungen wie Kistenabschluss oder Schichtwechsel erfolgen direkt am Maschinenpanel.
- Klare Auftragssteuerung: Der nächste Auftrag wird sichtbar gestartet.
- Transparenz: Jede Aktion ist automatisch mit dem Benutzer und der Auftragsnummer verknüpft, was spätere Auswertungen oder Fehleranalysen stark vereinfacht.
Die SAP-Integration und Automatisierung
Über moderne REST-API-Schnittstellen (ServiceLayer) des SAP Business One Cloudsystems werden die eingehenden Meldungen sicher empfangen und verarbeitet.
Sobald der Bediener am Panel bestätigt, dass ein Auftrag abgeschlossen ist, löst das System automatisch folgende Prozesse aus:
- Automatische Warenzubuchung: Produzierte Mengen werden sofort im Lager verbucht. Dabei wird präzise zwischen Gut- und Ausschussware unterschieden, was die Genauigkeit der Bestandsdaten massiv erhöht.
- Ressourcenverbrauch: Verbaute Komponenten werden automatisch auf Basis des übergebenen Produktionsauftrags abgebaut. So bleibt der Materialbestand immer aktuell, ohne manuelle Erfassung.
- Dokumentation & Reporting: Schichtwechsel und alle Maschinenmeldungen werden lückenlos protokolliert. Diese Daten stehen für Auswertungen zur Verfügung, unterstützen die Bestandsnachverfolgung und dienen als Grundlage für qualitätsrelevante Maßnahmen.
